Vorhersage
Polleninformation für Tirol vom 19. Juli 2026
Die Gräserblüte verschiebt sich in höhere Lagen. Die Pilzsporenkonzentration in der Luft steigt, Beifuß braucht noch!
Das wechselhafte Wetter der kommenden Tage wird in Tirol und Innsbruck den Pollenflug voraussichtlich dämpfen. Gleichzeitig steigt die Pilzsporenkonzentration in der Luft weiter an!
In den Tiroler Niederungen, etwa im Inntal, ist die Gräserhauptblüte bereits vorbei – die Pollenbelastung bleibt hier auf niedrigem Niveau. In der Nähe von noch nicht gemähten Grummetwiesen blühen die Gräser jedoch bereits ein zweites Mal, hier kann die Pollenkonzentration lokal höher ausfallen. Getreidefelder, insbesondere Maisfelder, sollten weiterhin gemieden werden.
Die Gräserblüte verschiebt sich zunehmend in höhere Lagen: In den Tiroler Mittelgebirgslagen, etwa auf Almwiesen und entlang von Forstwegen im Inn-, Wipp- oder Ötztal, ist noch mit stärkerem Gräserpollenflug zu rechnen.
Die anhaltende Wärme begünstigt zudem die Blüte von Wegerich und Gänsefußgewächsen. Pollen der Brennnessel sind zwar häufig in der Tiroler Luft nachweisbar, allergologisch aber von untergeordneter Bedeutung. Die Pilzsporenkonzentration steigt – vor allem nach Gewittern, wie sie in den kommenden Tagen über Tirol und Innsbruck erwartet werden – weiter an.
Weitere Pollen im aktuellen Tiroler Pollenspektrum: Spiersträucher, Mädesüß und Wacholder sind vertreten, in den innergebirgigen Regionen zudem noch Pollen von Kiefer und vereinzelt von Linde.
Für den Inhalt verantwortlich
Universität Innsbruck
Institut für Botanik
Dr. Laurent Marquer
Mittelfristige Prognose basierend auf Modelldaten und Pollenzählungen.
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Wetterdaten und Prognosen basierend auf synoptischen Daten:
GeoSphere Austria, Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie (ehemals ZAMG).
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