Vorhersage
Polleninformation für Wien vom 23. Juli 2026
Pilzsporen sorgen für intensive Belastungen!
Zum Wochenende hin steigen die Temperaturen in Wien wieder an, aber auch die Schauerwahrscheinlichkeit nimmt zu. Das Wechselspiel aus Sonne und Niederschlägen kann die Produktion und Freisetzung von Pilzsporen ankurbeln. Zusätzlich sorgen auch noch die Gräser und der Beifuß für geringe bis mäßige Belastungen bei betroffenen Pollenallergiker:innen.
Die Gräserpollensaison hat ihren Höhepunkt überschritten und sorgt meist nur mehr für geringe Belastungen. In Wäldern oder entlang von Flussläufen können die Belastungen auch noch höher ausfallen. In der Nähe von Maisfeldern sind auch noch höhere Belastungen möglich. Da Maispollen jedoch sehr groß ist, kann er ebenso wie der Pollen anderer Getreidearten, nicht sehr weit vom Wind verfrachtet werden.
Entlang von Weges- oder Straßenrändern ist mit zusätzlichen Belastungen durch Ampfer, Fuchsschwanzgewächse und Wegerich zu rechnen.
Mit dem Abklingen der Gräsersaison steht die Blüte der Kräuter unmittelbar bevor. Besonders Beifußpollen kann in den kommenden Tagen bereits geringe Belastungen hervorrufen, der Höhepunkt der Saison ist aber erst Mitte August zu erwarten.
Auch das Ragweed wächst und sprießt, bis zur Blüte wird es noch bis in den August dauern. Wenn Sie bei Unternehmungen im Freien Ragweed-Populationen entdecken, können Sie diese gerne über die Citizen-Science-Plattform „Ragweed Finder“ melden. Meldungen können entweder über die Website ragweedfinder.at oder per App (für Android und iOS) erfolgen. Die Meldungen werden von Experten des „Ragweed Finder“-Teams überprüft, auf der Ragweed-Landkarte grafisch dargestellt und in regelmäßigen Abständen an die zuständigen Stellen in den Bundesländern weitergeleitet. Diese können die Fundmeldungen dann heranziehen, um weitere Schritte zu veranlassen.
Neben den bereits erwähnten Pollentypen sind derzeit auch Pollen von Bienenweide, Brennnesselgewächsen, Sauergräsern, Weinreben und Zypressengewächsen im Pollenspektrum vertreten. Von ihnen geht jedoch nur ein sehr geringes allergenes Potenzial aus.
Für den Inhalt verantwortlich
AZ Pollenresearch GmbH
im Auftrag des Vereins Österreichischer Polleninformationsdienst in Kooperation mit der GeoSphere Austria.
Dr. med. Markus Berger, Dr. rer. nat. Johannes M. Bouchal und Lukas Dirr, MSc.
Wetterdaten und Prognosen basierend auf synoptischen Daten:
GeoSphere Austria, Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie (ehemals ZAMG).
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