Vorhersage

Situation und mittelfristige Prognose für Oberösterreich

Polleninformation für Oberösterreich vom 17. bis 24. Juni 2026

Die Gräserpollensaison schreitet voran!

Durch unterschiedliche Mahd, Höhenlage und Klima ergeben sich größere regionale und lokale Unterschiede in Pollenflug und Belastung. In den Trockengebieten des Zentralraums sind die Belastungen durch Gräser, Ampfer und Wegerich auf ein niedriges Sommerniveau gesunken. Dagegen treten im Mühlviertel und im Gebirge noch mäßige bis lokal stärkere Belastungen durch Gräserpollen auf. Vor allem im Mühlviertel kommen dazu noch der allergene Roggen und verstärkt Wegerich. In tieferen Lagen hat schon vereinzelt die Blüte von Mais eingesetzt. Von Sträuchern blüht im Gebirge die Grün-Erle, die bei Allergikern zu Irritationen führen kann, in tieferen Lagen der allergologisch unbedeutende Holunder. Zumeist als Fernflug von südlichen Gebieten finden sich die sehr kleinen Pollen der Edelkastanie. Nach feuchten Wetterlagen steigt allgemein der Anteil an Pilzsporen.

Trespe ©ÖPID, Johannes M. Bouchal

Für den Inhalt verantwortlich

Pollenwarndienst Oberösterreich des Landes O.Ö. und der Stadt Linz.
Dr. Roland Schmidt und Jutta Schmidt.
Mittelfristige Prognose basierend auf Modelldaten und Pollenzählungen.
Auszugweiser oder vollständiger Nachdruck und Veröffentlichung nur unter Angabe der Quelle gestattet.

Wetterdaten und Prognosen basierend auf synoptischen Daten:
GeoSphere Austria, Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie (ehemals ZAMG).
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