Vorhersage

Situation und mittelfristige Prognose für Burgenland

Polleninformation für das Burgenland vom 6. Juli 2026

Gräserpollen und Pilzsporen sorgen für Beschwerden bei Allergiker:innen!

Nach einem nassen Wochenstart kehren bereits am Dienstag wieder viel Sonnenschein und sommerliche Temperaturen zurück – also ideale Bedingungen für den Pollenflug. Insbesondere Personen, die auf Gräserpollen sowie Pilzsporen sensibilisiert sind, müssen in den nächsten Tagen mit teils intensiven allergischen Reaktionen rechnen.

Die Hauptblüte der Gräser hat sich mittlerweile von den offenen Grünflächen in die Wälder sowie in die Nähe von Flussläufen verlagert. Dort sind, obwohl die Hauptbelastungsphase der Gräserpollensaison ihren Höhepunkt bereits überschritten hat, weiterhin mäßige bis hohe Belastungen möglich.

Entlang von Weges- oder Straßenrändern ist mit zusätzlichen Belastungen durch Ampfer, Fuchsschwanzgewächse und Wegerich zu rechnen.

An klimatisch besonders begünstigten Standorten wurden bereits erste blühende Vertreter des Beifußes gesichtet. Damit wird lokal bereits jetzt die Kräuterpollensaison eingeläutet. Bis die Pflanzen flächendeckend blühen, wird es vermutlich noch bis Ende Juli dauern. Lokal kann es jedoch bereits zu geringen allergischen Belastungen kommen.

Neben den Gräsern sorgen wie bereits angesprochen auch die Pilzsporen für mäßige bis hohe Belastungen in der Umgebungsluft. Besonders nach Regenfällen müssen Personen, die auf Pilzsporen sensibilisiert sind, mit intensiven Belastungen rechnen. 

Neben den bereits erwähnten Pollentypen sind derzeit auch Pollen von Bienenweide, Brennnesselgewächsen, Rhododendron, Sauergräsern, Weinreben und Zypressengewächsen im Pollenspektrum vertreten. Von ihnen geht jedoch nur ein sehr geringes allergenes Potenzial aus.

Blühbereiter Beifuß ©ÖPID, Lukas Dirr

Für den Inhalt verantwortlich

AZ Pollenresearch GmbH
im Auftrag der Burgenländischen Landesregierung.
Dr. rer. nat. Johannes M. Bouchal und Lukas Dirr, MSc.

Wetterdaten und Prognosen basierend auf synoptischen Daten:
GeoSphere Austria, Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie (ehemals ZAMG).
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