Vorhersage

Situation und mittelfristige Prognose für Tirol

Polleninformation für Tirol vom 27. Februar 2026

Die Pollensaison intensiviert sich bei anhaltend sonnigem Wetter!

Nach dem Bericht der vergangenen Woche, als eine Kälteperiode die Pollenbelastung abbremste, ist die angekündigte Wetterbesserung nun eingetreten. Sonnenschein und steigende Temperaturen in den letzten Tagen haben sehr günstige Bedingungen für Pollenproduktion und -verbreitung geschaffen. Infolgedessen nehmen die Konzentrationen von Erlen- und Haselpollen wieder zu, insbesondere in den Tallagen. Bei weiterhin stabilem, sonnigem und relativ mildem Wetter in den kommenden Tagen ist mit einer weiteren Intensivierung der Pollenbelastung zu rechnen.

Erlenpollen: Die Konzentrationen von Erlenpollen steigen derzeit an und werden – je nach Standort – voraussichtlich mäßige bis lokal hohe Werte erreichen. Warme und trockene Bedingungen fördern die aktive Pollenfreisetzung.

Haselpollen: Die Hasel blüht weiterhin, und auch hier nehmen die Pollenkonzentrationen erneut zu. In vielen tiefer gelegenen Gebieten werden in der kommenden Woche mäßige bis lokal hohe Werte erwartet.

Weitere Pollentypen: Neben Erle und Hasel werden weiterhin Pollen aus der Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae) in geringen Mengen nachgewiesen.

Situation in höheren Lagen: In höheren Höhenlagen oberhalb der Talböden ist die Vegetationsentwicklung weiterhin verzögert. Dort ist keine relevante Pollenbelastung zu erwarten, und es besteht aktuell kein allergenes Risiko.

Bei anhaltend stabilem, sonnigem Wetter und milden Temperaturen ist damit zu rechnen, dass die Pollensituation auch in der kommenden Woche intensiv bleibt – insbesondere in den Tallagen. Personen mit einer Sensibilisierung gegenüber Erlen- oder Haselpollen sollten weiterhin mit erhöhter Belastung rechnen.

Wir werden die weitere Entwicklung genau beobachten und wie gewohnt wöchentlich informieren.

Blühbereite Kätzchen der Schwarzerle ©ÖPID, Johannes M. Bouchal

Für den Inhalt verantwortlich

Universität Innsbruck
Institut für Botanik
Dr. Laurent Marquer
Mittelfristige Prognose basierend auf Modelldaten und Pollenzählungen.
Auszugweiser oder vollständiger Nachdruck und Veröffentlichung nur unter Angabe der Quelle gestattet.

Wetterdaten und Prognosen basierend auf synoptischen Daten:
GeoSphere Austria, Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie (ehemals ZAMG).
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