Vorhersage

Situation und mittelfristige Prognose für Salzburg

Polleninformation für Salzburg vom 30. April 2026

Salzburg Stadt, Flachgau, Tennengau:  Die Birkenblüte verschiebt sich in mittlere bis höhere Lagen. In den Niederungen sind erste Gräser blühbereit!

Gebirgsgaue: Höhepunkt der Birkenblüte ist überschritten!

In der Stadt Salzburg und in den Niederungen des Flach- und Tennengaus verschiebt sich die Birkenblüte in mittlere bis höhere Lagen. In den Niederungen haben erste Gräser und Wegericharten zu blühen begonnen.

Die Blüte der Hainbuche, Rotbuche und Eiche kann durch Kreuzreaktionen ebenfalls Beschwerden bei Birkenpollenallergikern und -allergikerinnen auslösen. In Parkanlagen und entlang von Alleen blühen Platanen, in Siedlungsgebieten Walnuss und Rosskastanie. Flieder, eine Pflanze aus der Familie der Ölbaumgewächse, ist mit der Esche verwandt. Eschenpollenallergiker sollten direkten Kontakt mit Flieder vermeiden.

In den höheren Lagen und Gebirgsgauen dürfte der Höhepunkt der Birkenblüte bereits überschritten sein, auch die Blüte der Esche neigt sich ihrem Ende zu. Pollen der Hainbuche verstärkt die Pollenbelastung. Erste Pollen von Rotbuche und Eiche kündigen deren Blühbeginn an.

Weitere Pollen im Pollenspektrum: Weide, Ahorn, Zypressengewächse, Lärche, Kiefer, Tanne.

Pollen der Nadelhölzer ist auffällig und bildet oft gelbe Überzüge auf glatten Flächen, ist allergologisch jedoch nicht bedeutend.

Blütenstand der Stieleiche ©ÖPID, Johannes M. Bouchal

Für den Inhalt verantwortlich

Pollenwarndienst Salzburg
Herausgegeben vom Fachbereich Environment and Biodiversity der Universität Salzburg
Im Auftrag des Gesundheitsressorts des Landes Salzburg/Landessanitätsdirektion.
Dr. Ulrike Gartner, Dr. Margit Langanger, Ulrike Langmann MSc.
Mittelfristige Prognose basierend auf Modelldaten und Pollenzählungen.
Auszugweiser oder vollständiger Nachdruck und Veröffentlichung nur unter Angabe der Quelle gestattet.

Wetterdaten und Prognosen basierend auf synoptischen Daten:
GeoSphere Austria, Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie (ehemals ZAMG).
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