Vorhersage
Polleninformation für das Burgenland vom 21. September 2026
Die Hauptblüte von Ragweed ist vorüber, Belastungen sind noch möglich!
Montagnacht und -vormittag kann es im Burgenland regnen und dies senkt kurzfristig die Pollenlast. Nach diesen Niederschlägen kann der Pilzsporenflug wieder etwas an Schwung gewinnen und stark belasten. Der Rest der Woche soll bewölkt bis sonnig aber trocken bleiben. Im Burgenland ist die Pollensaison schon weit fortgeschritten, und die meisten krautigen allergenen Pflanzen, wie Gräser, Brennnessel, Wegerich und Fuchsschwanzgewächse, sind ausgestäubt. Diese sind meist nur noch in geringen Mengen in der Umgebungsluft nachweisbar. Auch Ragweed-Pollenkonzentrationen zeigen einen rückläufigen Trend. Da dieser Neophyt jedoch hochallergen ist und wenige Pollenkörner pro Kubikmeter Atemluft Symptome auslösen können, sollten sensibilisierte Personen das Umfeld von dichten Beständen meiden.
Die lokalen Bestände von Ragweed im Burgenland können weiterhin für mäßige Belastungen sorgen. Da in den kommenden Tagen Windströmungen aus West bis Nordwest vorherrschen, ist Ferntransport aus Süd- und Südosteuropa vorerst kaum zu erwarten.
Das freundliche Wetter begünstigt die Blüte von Einjährigem Beifuß sowie von Kamtschatka-Beifuß. Beide Arten sind spätblühend und kommen im Burgenland natürlich und angepflanzt vor. Sie können lokal noch für Beschwerden sorgen. Da Beifuß und Ragweed beide zur Familie der Korbblütler gehören, sind Kreuzreaktionen möglich.
Nach der verstärkten Pilzsporenfreisetzung zu Wochenbeginn, werden sich diese bis zu Wochenmitte wieder auf ein mäßiges Niveau einpendeln.
Pollen von Hanfgewächsen, Springkraut und auch Efeu sind im Pollenspektrum vertreten. Von ihnen geht jedoch nur ein geringes allergenes Potenzial aus.
Für den Inhalt verantwortlich
AZ Pollenresearch GmbH
im Auftrag der Burgenländischen Landesregierung.
Dr. rer. nat. Johannes M. Bouchal und Lukas Dirr, MSc.
Wetterdaten und Prognosen basierend auf synoptischen Daten:
GeoSphere Austria, Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie (ehemals ZAMG).
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