Vorhersage
Polleninformation für Wien vom 23. März 2026
Die Birkenpollensaison beginnt!
Die Witterungsbedingungen zu Wochenbeginn werden intensiven Pollenflug begünstigen, ehe ein Kälteeinbruch erwartet wird, der ihn zumindest kurzzeitig dämpfen wird.
Hauptverantwortlich für die aktuellen Belastungen ist nach wie vor die Esche. Der Pollen dieses Ölbaumgewächses wird in mäßigen bis hohen Konzentrationen in der Umgebungsluft registriert und kann intensive Symptome verursachen.
Aber auch immer mehr Birken beginnen in Wien, Pollen freizusetzen. Zwar haben bei weitem noch nicht alle Pflanzen die Blühbereitschaft erreicht, bei den sonnig-warmen Witterungsbedingungen der kommenden Tage ist aber dennoch mit mäßigen oder lokal sogar hohen Belastungen durch Birkenpollen zu rechnen. Der Kälteeinbruch wird vermutlich für eine vorübergehende Unterbrechung der Belastungen sorgen, aus derzeitiger Sicht aber keine Temperaturen mit sich bringen, die ein Absterben der Kätzchen bewirken würden.
Auch die Hainbuche hat in etlichen Wiener Parks bereits die Blühbereitschaft erreicht und kann bei Personen, die auf Birkenpollen sensibilisiert sind, durch Kreuzreaktionen für zusätzliche Belastungen sorgen.
Neben den genannten Pollentypen sind derzeit auch Ahorn, Eibe, Pappel und Zypressengewächse im Pollenspektrum vertreten. Von ihnen geht jedoch nur ein sehr geringes allergenes Potenzial aus.
Blühbereitschaft Birke | am |
Wien-Innere Stadt | blühbereit |
Wien/Hohe Warte | blühbereit |
Wien/Schwechat-Flughafen | blühbereit |
Wien/Unterlaa | blühbereit |
Prognosedatum: 2026-03-23
Hinweis: Die hier dargestellten Daten sind Modelldaten zum voraussichtlichen Blühbeginn. Genauere Informationen zum erwarteten Pollenflug entnehmen Sie bitte den Textprognosen.
Für den Inhalt verantwortlich
AZ Pollenresearch GmbH
im Auftrag des Vereins Österreichischer Polleninformationsdienst in Kooperation mit der GeoSphere Austria.
Dr. med. Markus Berger, Dr. rer. nat. Johannes M. Bouchal und Lukas Dirr, MSc.
Wetterdaten und Prognosen basierend auf synoptischen Daten:
GeoSphere Austria, Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie (ehemals ZAMG).
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