Vorhersage

Situation und mittelfristige Prognose für

Polleninformation für Österreich vom 19. Jänner 2026

Weiterhin kein relevanter Pollenflug!

Der Kälteeinbruch der vergangenen Woche hat keinen Pollenflug zugelassen. Auch in den kommenden Tagen bleibt es in den meisten Regionen des Landes kalt. Daher muss nur an thermisch sehr begünstigten Standorten mit lokalen Belastungen gerechnet werden.

An diesen Orten kann die Purpurerle für Belastungen sorgen. Doch auch diese Pflanze, die eigentlich für ihren Blühbeginn um Weihnachten bekannt ist, wird aufgrund der erwarteten Bedingungen nur wenig Pollen freisetzen können, obwohl etliche Kätzchen noch Blühpotenzial haben.

Bei den hierzulande weiter verbreiteten Erlenarten (Schwarz- und Grauerle) sind die Kätzchen noch fest verschlossen und können somit noch keinen Pollen freisetzen. Dies gilt ebenso für die Baum- und Strauchhaseln.

Die Kältewelle hat auch Auswirkungen auf das Blühbereitschaftsmodell. Aus aktueller Sicht deuten die Daten eher auf ein Erreichen der Blühbereitschaft zwischen Anfang und Mitte Februar hin.

Blühbereitschaft Erle/Hasel

am

Bregenz

2026-02-07

Eisenstadt

2026-02-20

Graz

2026-02-14

Innsbruck

2026-01-29

Klagenfurt

2026-03-03

Linz

2026-02-21

Salzburg

2026-02-10

St. Pölten

2026-02-23

Wien

2026-02-14

München

2026-02-06

Bozen

blühbereit

Prognosedatum: 2026-01-19

Hinweis: Die hier dargestellten Daten sind Modelldaten zum voraussichtlichen Blühbeginn. Genauere Informationen zum erwarteten Pollenflug entnehmen Sie bitte den Textprognosen.

Blühende Kätzchen der Purpurerle © ÖPID, Johannes M. Bouchal

Für den Inhalt verantwortlich

AZ Pollenresearch GmbH
im Auftrag des Vereins Österreichischer Polleninformationsdienst in Kooperation mit der GeoSphere Austria.
Dr. med. Markus Berger, Dr. rer. nat. Johannes M. Bouchal und Lukas Dirr, MSc.

Wetterdaten und Prognosen basierend auf synoptischen Daten:
GeoSphere Austria, Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie (ehemals ZAMG).
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