Vorhersage

Situation und mittelfristige Prognose für

Polleninformation für Österreich vom 12. Jänner 2026

Weiterhin noch kein flächendeckender Pollenflug!

In den kommenden Tagen bewegt sich eine Warmfront von Westen kommend über das Land und kann dort sowie entlang der Alpennordseite Bedingungen schaffen, die lokalen Pollenflug ermöglichen. Auch der für diese Woche erwartete Föhn kann dies begünstigen. Im Osten des Landes bleibt es hingegen kälter, sodass Allergiker:innen dort noch mit etwas Entlastung rechnen können.

Aufgrund der Witterungsbedingungen der vergangenen Tage kam der Pollenflug in weiten Teilen Österreichs fast vollkommen zum Erliegen. Auch die Kätzchen der Purpurerle zeigen an unseren Referenzpflanzen noch einiges an Blühpotenzial. An besonders kalten Standorten kann es jedoch dazu gekommen sein, dass die Kätzchen erfroren sind und somit keine Pollen mehr freisetzen können. Lokale Belastungen im Umfeld der Purpurerlen können aber nicht gänzlich ausgeschlossen werden.

Die Kätzchen der hierzulande weiter verbreiteten Grau- und Schwarzerle sind noch fest verschlossen und werden unseren Modelldaten zufolge vermutlich erst im Februar zu blühen beginnen. Ähnlich verhalten sich auch die heimischen Baum- und Strauchhaseln. Wir behalten die Entwicklung der Pflanzen weiterhin im Auge und informieren rechtzeitig, sobald erste Zeichen einer Blühbereitschaft erkennbar sind.

Blühbereitschaft Erle/Hasel

am

Bregenz

2026-02-03

Eisenstadt

2026-02-09

Graz

2026-02-05

Innsbruck

2026-01-27

Klagenfurt

2026-02-21

Linz

2026-02-11

Salzburg

2026-02-04

St. Pölten

2026-02-13

Wien

2026-02-03

München

2026-02-01

Bozen

blühbereit

Prognosedatum: 2026-01-12

Hinweis: Die hier dargestellten Daten sind Modelldaten zum voraussichtlichen Blühbeginn. Genauere Informationen zum erwarteten Pollenflug entnehmen Sie bitte den Textprognosen.

Blühende Kätzchen der Purpurerle © ÖPID, Johannes M. Bouchal

Für den Inhalt verantwortlich

AZ Pollenresearch GmbH
im Auftrag des Vereins Österreichischer Polleninformationsdienst in Kooperation mit der GeoSphere Austria.
Dr. med. Markus Berger, Dr. rer. nat. Johannes M. Bouchal und Lukas Dirr, MSc.

Wetterdaten und Prognosen basierend auf synoptischen Daten:
GeoSphere Austria, Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie (ehemals ZAMG).
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