Vorhersage
Polleninformation für die Steiermark vom 24. August 2026
Wechselhaftes Wetter, schwankende Pollenlast!
In den kommenden Tagen bleibt es im Osten und Süden der Steiermark größtenteils sonnig und trocken. Hier werden die Pollen von Ragweed, Beifuß, Brennnessel, Wegerich, Fuchsschwanz und Gänsefuß wieder stärker auftreten und eine Belastung darstellen. Der Gräserpollenflug hat sich auf ein geringes, für diese Jahreszeit typisches Niveau eingependelt.In der Weststeiermark wechseln sich in der ersten Wochenhälfte Regen und Sonne ab. Der Regen verschafft Pollenallergiker:innen etwas Entlastung. Personen, die auf Pilzsporen sensibilisiert sind, müssen nach Niederschlägen mit intensivem Pilzsporenflug rechnen.
Das Ragweed steht derzeit in Blüte. Ragweed-Pollen sind hoch allergen; bereits sechs bis zehn Pollenkörner pro Kubikmeter Atemluft können Symptome auslösen. Dichte Bestände können an Bahndämmen, Schuttplätzen, Straßenrändern sowie in Soja-, Kürbis- und Sonnenblumenfeldern auftreten. Bei Windströmungen aus dem Osten kann es zu verstärktem Ferntransport von Ragweed-Pollen kommen, wodurch sich die lokale Belastung intensiviert.
Wenn Sie bei Unternehmungen im Freien Ragweedpopulationen entdecken, können Sie die Pflanze über die Ragweed Finder App oder auf ragweedfinder.at melden und damit die zuständigen Stellen der Bundesländer über das Vorkommen dieser invasiven Pflanze informieren.
Der Gemeine Beifuß hat seinen Blühhöhepunkt in den Niederungen der Ost- und Südsteiermark bereits überschritten. In dichten Beständen können hier jedoch weiterhin hohe Belastungen auftreten. In den Tallagen der Weststeiermark befindet sich der Gemeine Beifuß derzeit in Vollblüte. Der Regen hält die Belastungen auf niedrigem Niveau.
Besonders nach Regenfällen werden verstärkt Pilzsporen freigesetzt. In den kommenden Tagen müssen Personen, die auf Pilzsporen reagieren, daher mit einer mäßigen bis hohen Belastung rechnen. In höheren Lagen ist die Belastung geringer.
Neben den bereits erwähnten Pollentypen sind derzeit auch Pollen von Hopfen, Hanf und Wacholder im Pollenspektrum vertreten. Von ihnen geht jedoch nur ein geringes allergenes Potenzial aus.
Für den Inhalt verantwortlich
AZ Pollen Research GmbH
in Kooperation mit dem Institut für Pflanzenwisenschaften der Karl-Franzens-Universität Graz im Auftrag der Steiermärkischen Landesregierung.
Dr. rer. nat. Johannes M. Bouchal, Lukas Dirr, MSc und Mag. Pramod Harvey.
Wetterdaten und Prognosen basierend auf synoptischen Daten:
GeoSphere Austria, Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie (ehemals ZAMG).
zum Team