Vorhersage
Polleninformation für Tirol vom 6. März 2026
Frühlingshaftes Wetter hält die Pollenbelastung hoch!
Nach dem Bericht der vergangenen Woche hält das warme und sonnige, frühlingshafte Wetter weiterhin an und bleibt sehr günstig für Pollenproduktion und -verbreitung. Wie erwartet wurden an unseren Messstationen in der gesamten Region große Pollenmengen registriert. Die Konzentrationen von Erlen- und Haselpollen lagen und liegen weiterhin auf mäßigem bis hohem Niveau, insbesondere in den Tallagen. Damit befinden wir uns nun im Höhepunkt der Pollensaison dieser Frühblüher.
Erlenpollen: Die Erlenpollenkonzentrationen bleiben erhöht und werden voraussichtlich auch in den kommenden Tagen mäßige bis hohe Werte erreichen. Die anhaltend milden und sonnigen Bedingungen fördern die weitere Pollenfreisetzung.
Haselpollen: Die Hasel blüht weiterhin, und die Pollenkonzentrationen bleiben hoch. In weiten Teilen der Region werden auch in der kommenden Woche mäßige bis hohe Werte erwartet.
Weitere Pollentypen: Neben Erle und Hasel werden auch Pollen von Pappel, Ulme, Weide sowie aus der Familie der Zypressengewächse nachgewiesen, diese haben jedoch eine geringe allergene Relevanz.
Situation in höheren Lagen: In höheren Höhenlagen oberhalb der Talböden ist die Vegetationsentwicklung weiterhin verzögert. Dort ist keine relevante Pollenbelastung zu erwarten, und es besteht aktuell kein allergenes Risiko.
Insgesamt wird erwartet, dass die Pollenbelastung in den kommenden Tagen und in der nächsten Woche auf mäßigem bis hohem Niveau bleibt. Dies ist derzeit eine herausfordernde Phase für Allergiker:innen, von denen viele stärkere Beschwerden erleben. Wir werden weiterhin regelmäßig informieren, damit Sie in dieser Hochphase gut vorbereitet sind.
Für den Inhalt verantwortlich
Universität Innsbruck
Institut für Botanik
Dr. Laurent Marquer
Mittelfristige Prognose basierend auf Modelldaten und Pollenzählungen.
Auszugweiser oder vollständiger Nachdruck und Veröffentlichung nur unter Angabe der Quelle gestattet.
Wetterdaten und Prognosen basierend auf synoptischen Daten:
GeoSphere Austria, Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie (ehemals ZAMG).
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