Vorhersage

Situation und mittelfristige Prognose für Wien

Polleninformation für Wien vom 26. Februar 2026

Hasel und Erle sorgen für intensiven Pollenflug!

In der zweiten Wochenhälfte ist in Wien nicht mehr mit Niederschlägen zu rechnen, zudem zeigt sich die Sonne zunehmend häufiger. Während es in der Nacht und in den frühen Morgenstunden noch kalt bleibt, steigen die Temperaturen im Tagesverlauf meist deutlich über 10 °C. Aufgrund dieses Temperaturverlaufs ist mit den intensivsten Pollenbelastungen vor allem ab der Mittagszeit zu rechnen.

Hauptverantwortlich für die aktuellen Belastungen ist weiterhin der Pollen von Hasel. Er dominiert nach wie vor das Pollenspektrum. Dicht gefolgt wird er vom Pollen der Erle, dessen Konzentrationen in den kommenden Tagen voraussichtlich weiter zunehmen werden. Bereits in der nächsten Woche könnte der Erlenpollen den Haselpollen an der Spitze des Pollenspektrums ablösen.

Da die im Pollen dieser Pflanzen enthaltenen Hauptallergene eine hohe strukturelle Ähnlichkeit aufweisen, treten häufig Kreuzreaktionen auf. Viele Allergiker:innen, die auf einen der beiden Pollentypen sensibilisiert sind, entwickeln daher auch beim Kontakt mit dem jeweils anderen Beschwerden. Dieses Phänomen ist besonders bei den Frühblühern verbreitet, zu denen neben Hasel und Erle auch die Birke zählt.

Zusätzlich zu den oben genannten Pollentypen sind auch die folgenden im Pollenspektrum vertreten: Ulme, Eiben- und Zypressengewächse. Von ihnen geht jedoch nur ein sehr geringes Potenzial für allergische Belastungen aus.

Blühende Haselkätzchen ©ÖPID, Lukas Dirr

Für den Inhalt verantwortlich

AZ Pollenresearch GmbH
im Auftrag des Vereins Österreichischer Polleninformationsdienst in Kooperation mit der GeoSphere Austria.
Dr. med. Markus Berger, Dr. rer. nat. Johannes M. Bouchal und Lukas Dirr, MSc.

Wetterdaten und Prognosen basierend auf synoptischen Daten:
GeoSphere Austria, Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie (ehemals ZAMG).
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