Vorhersage
Polleninformation für Vorarlberg vom 23. März 2026
Erste Birken stäuben, ab Mittwoch bringt ein Wetterumschwung Entlastung!
Zu Wochenbeginn bleiben die Wetterbedingungen freundlich, denn es bleibt größtenteils trocken und die Temperaturen erreichen bis zu 14 °C. Bis Mittwoch müssen sich Pollenallergiker:innen noch auf eine mäßige bis hohe Pollenlast einstellen. Ab Mittwochnachmittag kommt es zu einem Wetterumschwung mit Niederschlägen und sinkenden Temperaturen. Für Allergiker:innen bedeutet dies eine Entlastung, da der Regen die Pollen aus der Luft wäscht und die niedrigen Temperaturen die Freisetzung von Pollen hemmen.
In Vorarlberg blühen weiterhin die Eschen. Sie haben den Höhepunkt der Blüte größtenteils bereits überschritten, und die Pollenkonzentrationen zeigen einen sinkenden Trend. An sonnigen Tagen sind mäßige Belastungen weiterhin möglich und im Umfeld einzelner Bäume kann eine hohe Pollenlast auftreten.
Die Forsythie gehört wie die Esche zu den Ölbaumgewächsen und ihr Pollen kann Kreuzreaktionen hervorrufen. Diese gelb blühenden Frühlingsboten sind insektenbestäubt, das heißt, dass nur wenig Pollen über den Wind verbreitet wird. Personen, die auf Ölbaumgewächse sensibilisiert sind, sollten jedoch keinen blühenden Forsythienzweig in die Wohnräume stellen, um diese allergenarm zu halten.
In den Tälern Vorarlbergs haben die Pappeln und Weiden den Höhepunkt ihrer Blüte ebenfalls hinter sich. Sie werfen die ausgestäubten Kätzchen ab, was im Pollenspektrum einen rückläufigen Trend zeigt. In den höheren Lagen besitzen sie noch ein höheres Potenzial zum Stäuben, sodass hier bei Sonnenschein weiterhin mäßige bis hohe Belastungen möglich sind. Blühende Palmkätzchen am Ostertisch können bei Personen, die auf Pappel und Weide sensibilisiert sind, zu Belastungen führen.
Im Ländle haben an klimatisch begünstigten Standorten die Hainbuchen und die ersten Birken zu stäuben begonnen. In deren Umfeld können bereits allergierelevante Pollenkonzentrationen erreicht werden. Gerade zu Beginn der Birkenpollensaison kann das Immunsystem von Pollenallergiker:innen besonders empfindlich reagieren, sodass es zu verstärkten Belastungen kommen kann. Der Wetterumschwung und die kühlen Temperaturen werden die weitverbreitete Blüte jedoch noch etwas verzögern. Sobald sich das Wetter wieder bessert, müssen sich Personen, die auf Birke sensibilisiert sind, auf rasch ansteigende Belastungen einstellen.
Neben den bereits genannten Pollentypen sind auch Ahorn, Ulme, Eiben- und Zypressengewächse im Pollenspektrum vertreten. Von ihnen geht jedoch nur ein sehr geringes Potenzial für allergische Reaktionen aus.
| Blühbereitschaft Birke | am |
|---|---|
Alberschwende | 2026-03-28 |
Bludenz | blühbereit |
Bregenz | 2026-03-26 |
Dornbirn | 2026-03-24 |
Feldkirch | blühbereit |
Prognose vom 2026-03-19
Hinweis: Die hier dargestellten Daten sind Modelldaten zum voraussichtlichen Blühbeginn. Genauere Informationen zum erwarteten Pollenflug entnehmen Sie bitte den Textprognosen.
Für den Inhalt verantwortlich
AZ Pollenresearch GmbH
im Auftrag der Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft.
Dr. rer. nat. Johannes M. Bouchal und Lukas Dirr, MSc.
Wetterdaten und Prognosen basierend auf synoptischen Daten:
GeoSphere Austria, Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie (ehemals ZAMG).
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