Vorhersage

Situation und mittelfristige Prognose für Oberösterreich

Polleninformation für Oberösterreich vom 3. bis 10. Juni 2026

Wenn die Sonne scheint, belasten die Gräser!

Von den Bäumen ist nur mehr die Föhre verstärkt in Blüte, von den Sträucher ist es in Siedlungsgebieten vor allem Holunder, im Gebirge die Grünerle. Letztere kann bei Erlen- und Birkenpollen Allergikern lokal zu Irritationen führen. Der frühsommerliche Wiesenaspekt mit Gräsern, Ampfer und Wegerich, sowie Getreide bestimmt das Allergiespektrum. Im Mühlviertel ist es beim Getreide vor allem der allergene Roggen. Hier und in Mittelgebirgslagen sind derzeit die Belastungen mit Gräserpollen am höchsten. Die zwischenzeitlichen Niederschläge haben das Gräserwachstum angekurbelt. Gräserpollen-Allergiker:innen sollten beachten, dass es nach Gewittern lokal zu Belastungsschüben kommen kann und dann Wiesen meiden. In Trockengebieten, auf abgemähten Lagen und im Gebirge sind die Belastungen geringer.

Blühende Quecke ©ÖPID, Johannes M. Bouchal

Für den Inhalt verantwortlich

Pollenwarndienst Oberösterreich des Landes O.Ö. und der Stadt Linz.
Dr. Roland Schmidt und Jutta Schmidt.
Mittelfristige Prognose basierend auf Modelldaten und Pollenzählungen.
Auszugweiser oder vollständiger Nachdruck und Veröffentlichung nur unter Angabe der Quelle gestattet.

Wetterdaten und Prognosen basierend auf synoptischen Daten:
GeoSphere Austria, Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie (ehemals ZAMG).
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