Vorhersage

Situation und mittelfristige Prognose für Kärnten

Polleninformation für Kärnten vom 11. bis 17. September 2026

Regen bringt Entlastung, bei Sonnenschein belastet Ambrosia!

Mit dem Ende der Regenfälle und dem Einsetzen von warmen und niederschlagsfreien Wetterbedingungen wird in den Tal- und Beckenlagen Mittel- und Ostkärntens die Belastung mit Ambrosia-Pollen wieder zunehmen. Die Höhe der allergischen Belastung hängt stark von den Standortverhältnissen ab. Im Umfeld von Ambrosia-Beständen kommt es vor allem in den frühen Vormittagsstunden zu einer hohen allergischen Belastung mit Ambrosia-Pollen. Gegen die Mittagszeit und am Nachmittag erreichen die Ambrosia-Pollen auch die Siedlungsgebiete abseits von Ambrosia-Beständen.

Größere Bestände von Ambrosia-Pflanzen treten vor allem entlang des Autobahn- und des Straßennetzes Mittel- und Ostkärntens auf. In einigen Gebieten Mittel- und Ostkärntens kann die Ambrosia auch im Umfeld von Soja-, Mais- und Sonnenblumen-Kulturen auftreten. Weitgehend frei vom Vorkommen dieses Neophyten sind die nördlichen und westlichen Landesteile Kärntens.

Im Bereich von Grummetwiesen können Gräserpollen weiterhin für leichte allergische Beschwerden verantwortlich sein.

Eine sehr schwache allergische Belastung kann noch durch die Blüte der Wegerich und der Gänsefuß-Arten Arten entstehen.

Die Pollenfreisetzung der Beifuß-Bestände ist beendet.

Typisch für den Spätsommer sind weiters die hohen Werte des Pilzsporenfluges.

Dr. Helmut Zwander

Ragweed (Beifußblättriges Traubenkraut) ©ÖPID, Johannes M. Bouchal

Für den Inhalt verantwortlich

Amt der Kärntner Landesregierung
Abteilung 5 (Kompetenzzentrum Gesundheit)
UA Sanitätswesen
Pollenwarndienst Kärnten
Dr. Helmut Zwander, Dr. Susanne Aigner und Mag. Herta Koll.
Mittelfristige Prognose basierend auf Modelldaten und Pollenzählungen.
Auszugweiser oder vollständiger Nachdruck und Veröffentlichung nur unter Angabe der Quelle gestattet.

Wetterdaten und Prognosen basierend auf synoptischen Daten:
GeoSphere Austria, Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie (ehemals ZAMG).
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