Vorhersage
Polleninformation für Oberösterreich vom 22. bis 29. Juli 2026
Die Saison der Wiesenkräuter schreitet voran!
In den Trockengebieten des O.Ö. Zentral- und Donauraums haben die hohen Temperaturen generell zu einem Absinken der Pollenbelastungen auf ein niedriges Hochsommerniveau geführt. Einzig Wegerich und Gänsefußgewächse werden durch die Trockenheit und Wärme gefördert und können zu lokalen Belastungen führen. Vereinzelt treten auf unbebauten Flächen erste Pollenkörner des allergologisch bedeutsamen Beifußes auf. Da die Trockenheit für Gräser wenig förderlich ist, ist erst nach den prognostizierten Regenphasen mit einem mäßigen Anstieg der Gräsernachblüte zu rechnen, vor allem im Mühlviertel, im Randalpenbereich und inneralpin. Feucht-warme Bedingungen führen zu einem starken Anstieg der Pilzsporen. Pollen von Mais, Linde, Brennnessel und Spiersträuchern finden sich regelmäßig im Pollenspektrum, sind aber allergologisch kaum von Bedeutung.
Für den Inhalt verantwortlich
Pollenwarndienst Oberösterreich des Landes O.Ö. und der Stadt Linz.
Dr. Roland Schmidt und Jutta Schmidt.
Mittelfristige Prognose basierend auf Modelldaten und Pollenzählungen.
Auszugweiser oder vollständiger Nachdruck und Veröffentlichung nur unter Angabe der Quelle gestattet.
Wetterdaten und Prognosen basierend auf synoptischen Daten:
GeoSphere Austria, Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie (ehemals ZAMG).
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