Vorhersage
Polleninformation für Kärnten vom 18. bis 25. Juni 2026
Auf den Almen blühen nun vermehrt die Gräser!
In den Tal- und Beckenlagen Kärntens haben die meisten Gras-Arten der Mähwiesen den Höhepunkt der Pollenfreisetzung überschritten. Dazu kommt, dass viele dieser Heuwiesen bereit gemäht wurden. Aus diesen Gründen zeigt die Belastung mit Gräserpollen bereits eine leicht rückläufige Tendenz. Zunehmend kommen aber jetzt die Gras-Arten entlang von Waldrändern, Forstwegen und auf Waldschlägen zur Blüte. Lokal beschränkt kann daher weiterhin ein hoher Gräserpollenflug auftreten, der in den späteren Vormittagsstunden auch die Siedlungsgebiete erreichen kann. Dazu kommt, dass nun auch in den Almgebieten die Gräser mit dem Stäuben beginnen. Vor allem um die Mittagszeit kann dadurch eine sehr hohe Belastung durch Gräserpollen entstehen.
Neben den Gräserpollen können im Umfeld von Wiesen auch Ampfer- und Wegerich-Arten in größeren Mengen in den Luftraum gelangen.
Der Brennnessel-Pollenflug wird in den kommenden Wochen an Intensität zunehmen. Brennnessel-Pollen spielt als Allergen keine große Rolle, er kann aber durchaus für allergische Beschwerden verantwortlich sein.
Dieses Jahr zeigen die Linden und die Edelkastanie eine überdurchschnittlich starke Blüte. Dadurch werden ungewöhnlich hohe Pollenmengen dieser beiden Bäume freigesetzt.
Im Gebirge hat die Blüte der Grün-Erle ihren Höhepunkt überschritten. Ihr Pollen kann aber weiterhin bei Personen, die auf Birkenpollen empfindlich reagieren, zu allergischen Belastungen führen.
Dr. Helmut Zwander
Für den Inhalt verantwortlich
Amt der Kärntner Landesregierung
Abteilung 5 (Kompetenzzentrum Gesundheit)
UA Sanitätswesen
Pollenwarndienst Kärnten
Dr. Helmut Zwander, Dr. Susanne Aigner und Mag. Herta Koll.
Mittelfristige Prognose basierend auf Modelldaten und Pollenzählungen.
Auszugweiser oder vollständiger Nachdruck und Veröffentlichung nur unter Angabe der Quelle gestattet.
Wetterdaten und Prognosen basierend auf synoptischen Daten:
GeoSphere Austria, Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie (ehemals ZAMG).
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