Vorhersage
Polleninformation für Wien vom 2. März 2026
Anhaltende Spitzenbelastungen durch Pollen der Frühblüher!
Die Woche startet in Wien mit etwas weniger Sonnenstunden als noch am Wochenende, und auch die Tageshöchsttemperaturen werden in den kommenden Tagen etwas niedriger liegen als zuletzt. Am Mittwoch kann es sogar etwas regnen. Trotz allem müssen Allergiker:innen während der ersten Wochenhälfte mit intensiven Belastungen durch den zu erwartenden Pollenflug rechnen. Sollten die Niederschläge intensiver ausfallen, ist am Mittwoch allenfalls eine kurzfristige Entlastung möglich.
Hauptverantwortlich für die derzeitigen allergischen Beschwerden sind nach wie vor die Frühblüher, wobei Baum- und Strauchhasel im Pollenspektrum langsam von Grau- und Schwarzerle abgelöst werden. Besonders die Schwarzerle erreicht nun in ihrem Verbreitungsgebiet, also in Auwäldern oder in Gewässernähe, ihre Blüte und kann aufgrund eines überdurchschnittlichen Kätzchenbesatzes viel Pollen an die Umgebungsluft abgeben.
Seit dieser Woche liefert auch das Modell zur Blühbereitschaft der Birke erste Daten. Es weist derzeit auf das Erreichen der Blühbereitschaft zwischen Mitte und Ende März hin. Wie schon bei Hasel und Erle sind diese Prognosedaten gerade zu Beginn noch mit großen Unsicherheiten behaftet und gewinnen im Laufe der Zeit an Genauigkeit.
Zusätzlich zu den oben genannten Pollentypen sind auch die folgenden im Pollenspektrum vertreten: Ulme, Eiben- und Zypressengewächse. Von ihnen geht jedoch nur ein sehr geringes Potenzial für allergische Belastungen aus.
Blühbereitschaft Birke | am |
Wien-Innere Stadt | 2026-03-18 |
Wien/Hohe Warte | 2026-03-18 |
Wien/Schwechat-Flughafen | 2026-03-18 |
Wien/Unterlaa | 2026-03-18 |
Prognosedatum: 2026-03-02
Hinweis: Die hier dargestellten Daten sind Modelldaten zum voraussichtlichen Blühbeginn. Genauere Informationen zum erwarteten Pollenflug entnehmen Sie bitte den Textprognosen.
Für den Inhalt verantwortlich
AZ Pollenresearch GmbH
im Auftrag des Vereins Österreichischer Polleninformationsdienst in Kooperation mit der GeoSphere Austria.
Dr. med. Markus Berger, Dr. rer. nat. Johannes M. Bouchal und Lukas Dirr, MSc.
Wetterdaten und Prognosen basierend auf synoptischen Daten:
GeoSphere Austria, Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie (ehemals ZAMG).
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