Vorhersage

Situation und mittelfristige Prognose für Wien

Polleninformation für Wien vom 9. Februar 2026

Wetter erlaubt weiterhin nur wenig Pollenflug!

Auch diese Woche halten sich Nebel und Wolken voraussichtlich hartnäckig über Wien. Erst gegen Wochenende wird die Zahl der Sonnenstunden wieder zunehmen, wodurch auch die Wahrscheinlichkeit für intensivere Beschwerden durch Pollenflug steigt.

An Tagen mit Temperaturen über 5 °C und trockenen Bedingungen ist immer häufiger mit Beschwerden durch Haselpollen in der Luft zu rechnen. Hinzu kommen letzte relevante Konzentrationen von Purpurerlenpollen in der Umgebungsluft.

Die heimischen Erlen benötigen noch etwas Zeit und Sonnenschein, ehe sie die Blühbereitschaft erreichen. Die Baum- und Strauchhaseln sind hingegen in ihrer Entwicklung schon weiter fortgeschritten und verursachen bereits Belastungen.

Hinweis: Gerade am Beginn der Pollensaison kann das Immunsystem von Pollenallergiker:innen besonders empfindlich reagieren. Durch Kreuzreaktion könnten auch Birkenpollenallergiker:innen potenziell vom Pollenflug der „Frühblüher“ betroffen sein.

Zusätzlich zu den oben genannten Pollentypen sind auch die folgenden im Pollenspektrum vertreten: Zypressengewächse. Von ihnen geht jedoch nur ein sehr geringes Potenzial für allergische Belastungen aus.

Die Witterung zeigt auch Auswirkungen auf das Blühbereitschaftsmodell. Aus aktueller Sicht deuten die Daten eher auf ein Erreichen der Blühbereitschaft Mitte Februar hin.

Blühbereitschaft Erle/Hasel

am

Wien-Innere Stadt

2026-02-13

Wien/Hohe Warte

2026-02-18

Wien/Schwechat-Flughafen

2026-02-21

Wien/Unterlaa

2026-02-19

Prognosedatum: 2026-02-09

Hinweis: Die hier dargestellten Daten sind Modelldaten zum voraussichtlichen Blühbeginn. Genauere Informationen zum erwarteten Pollenflug entnehmen Sie bitte den Textprognosen.

Blühbereite Baumhasel © Lukas Dirr

Für den Inhalt verantwortlich

AZ Pollenresearch GmbH
im Auftrag des Vereins Österreichischer Polleninformationsdienst in Kooperation mit der GeoSphere Austria.
Dr. med. Markus Berger, Dr. rer. nat. Johannes M. Bouchal und Lukas Dirr, MSc.

Wetterdaten und Prognosen basierend auf synoptischen Daten:
GeoSphere Austria, Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie (ehemals ZAMG).
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