Vorhersage
Polleninformation für das Burgenland vom 30. März 2026
Steigende Belastungen in der Osterwoche!
Zu Wochenbeginn sorgen die instabilen Witterungsbedingungen weiterhin für schwankende Pollenbelastungen. Es kann immer wieder regnen, und außerdem ist es ungewöhnlich kühl für die Jahreszeit. Doch bereits ab Mittwoch scheint sich die Sonne wieder mehr durchsetzen zu können, was dann auch wieder zu steigenden Pollenbelastungen führen wird.
Hauptverantwortlich für diese Belastungen sind neben der Esche auch die Birke. Während die Eschenpollensaison bereits etwas weiter fortgeschritten ist und hohe Belastungen verursachen kann, ist jene der Birke etwas zeitverzögert und wird vermutlich am Osterwochenende ihre erste Belastungsspitze erreichen. Bis dahin sind aber vor allem an thermisch begünstigten Standorten bereits mäßige bis hohe Belastungen möglich.
Allergiker:innen sollten auch darauf verzichten, blühende Forsythienzweige zu dekorativen Zwecken in den Wohnraum zu holen, um diesen möglichst pollenfrei zu halten. Ähnliches gilt für die derzeit vielerorts zu sehenden Palmkätzchen, bei denen es sich um die Blüten der Sal-Weide handelt. Ihr Pollen wird zwar nur als mäßig allergen eingestuft, dennoch wird empfohlen, diese Zweige nicht in Wohnräumen aufzustellen, um zusätzliche Belastungen zu vermeiden.
Zusätzlich zur Birke erreichen auch erste Hainbuchen die Blühbereitschaft. Ihr Pollen kann aufgrund der sehr nahen Verwandtschaft auch bei Personen, die auf Birkenpollen sensibilisiert sind, für zusätzliche Belastungen durch Kreuzreaktionen sorgen.
Neben den genannten Pollentypen sind derzeit auch Ahorn, Eibe, Pappel, Sauergräser, und Zypressengewächse im Pollenspektrum vertreten. Von ihnen geht jedoch nur ein sehr geringes allergenes Potenzial aus.
Für den Inhalt verantwortlich
AZ Pollenresearch GmbH
im Auftrag der Burgenländischen Landesregierung.
Dr. rer. nat. Johannes M. Bouchal und Lukas Dirr, MSc.
Wetterdaten und Prognosen basierend auf synoptischen Daten:
GeoSphere Austria, Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie (ehemals ZAMG).
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