Vorhersage

Situation und mittelfristige Prognose für

Ausgegeben am 11. Juli 2024

Die Gräserpollensaison beginnt langsam auszuklingen, die Blüte des Beifußes steht hingegen in den Startlöchern!

Gräserpollenallergiker*innen müssen nur mehr mit geringen bis maximal mäßigen Belastungen rechnen.
Die einsetzende Blüte des Beifußes kann lokal zu ersten Belastungen führen.

Nach etlichen Tagen Sonnenschein muss in der zweiten Wochenhälfte auch wieder mit gewittrigen Regenschauern gerechnet werden. Bei Regen ist mit sinkenden Belastungen zu rechnen, wohingegen Sonnenschein uneingeschränkten Pollenflug zulässt.

Da die Gräserblüte aber ihren Höhepunkt bereits überschritten hat, muss auch bei Sonnenschein nur mehr mit geringen bis maximal mäßigen Belastungen gerechnet werden.
In höheren Lagen ist tendenziell noch mit intensiveren Belastungen zu rechnen als im Flachland.

Ampfer und Wegerich blühen nach wie vor, verzeichnen aber auch sinkende Konzentrationen.

Auf die Blüte der Gräser folgt wie üblich die Zeit der „Unkräuter“. Sie beginnt mit der Blüte des Beifußes, die bereits jetzt lokal zu ersten Belastungen führen kann. Bis die Pflanzen flächendeckend blühen und allergische Belastungen verursachen können dauert es aber noch etwas.

Die Belastungen durch den Pollenflug der Grünerle gehen weiter zurück und können nur mehr selten die Reizschwelle für allergische Belastungen überschreiten.

Pollen der Brennnesselgewächse wird nach wie vor in erheblichen Mengen in unseren Messstellen registriert.

Die für die kommenden Tage erwarteten Niederschläge begünstigen auch wieder die Produktion und Freisetzung von Pilzsporen. Es muss daher weiterhin mit starken Belastungen gerechnet werden.

Weitere allergologisch weniger relevante Pollenarten in der Umgebungsluft: Binsengewächse, Linde, Sauergräser und Zypressengewächse.

Für den Inhalt verantwortlich

AZ Pollenresearch GmbH im Auftrag der Niederösterreichischen Landesregierung, Gruppe Gesundheit und Soziales, Abteilung Umwelthygiene.
Mag. Sabine Kottik, Mag. Sonja Berger und Dr. rer. nat. Johannes M. Bouchal.

Wetterdaten und Prognosen basierend auf synoptischen Daten:
GeoSphere Austria, Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie (ehemals ZAMG).
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