Vorhersage

Situation und mittelfristige Prognose für

Ausgegeben, am 10. April 2024

Pollenwarndienst O.Ö. vom 10. bis 17. April 2024

Die außergewöhnlich hohen Temperaturen haben allgemein zu einer markanten Vorverlegung des Blühbeginns bis zu mehreren Wochen geführt. Diese beschleunigen auch die Blühfolge und führen zu einem raschen Höherwandern der Blühzonen. Im Alpenvorland und Donauraum hat die starke bis sehr starke Pollenbelastung der Birke ihren Höhepunkt überschritten und der Schwerpunkt hat sich mittlerweile in das höhere Mühlviertel und in die Alpen verlagert. An Stelle von Esche und Hainbuche treten nun Buche und Eiche.
In Siedlungsgebieten blüht verstärkt die Platane, dazu gesellt sich die Walnuss. Häufig sind auch Pollen von Weiden und Ahorn, die jedoch kaum eine allergologische Bedeutung haben. Dies gilt auch für die Blüte der Nadelbäume, die einen auffälligen und teil lästigen gelben Niederschlag (“Schwefelregen”) bildet. Dazu tritt bei Südströmung und Föhn auch gelblicher Saharastaub. Die teils erhöhten Windgeschwindigkeiten können lokal die Pollenbelastung verstärken. In wärmeren Tieflagen steht der ebenfalls frühe Blühbeginn der Gräser bevor, wie die noch einzelnen Pollennachweise vermuten lassen.
 
Infodienste:
Kepler-Universitätsklinikum, Linz, Med. Campus III: 05 7680 83-6919
LKH-Freistadt: 050-554-76-28400
Salzkammergut-Klinikum, Vöcklabruck: 050-554-71-4990

Erste Gräser © Johannes Bouchal

Für den Inhalt verantwortlich

Pollenwarndienst Oberösterreich des Landes O.Ö. und der Stadt Linz.
Dr. Roland Schmidt und Jutta Schmidt.
Mittelfristige Prognose basierend auf Modelldaten und Pollenzählungen.
Auszugweiser oder vollständiger Nachdruck und Veröffentlichung nur unter Angabe der Quelle gestattet.

Wetterdaten und Prognosen basierend auf synoptischen Daten:
GeoSphere Austria, Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie (ehemals ZAMG).
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