Vorhersage
Polleninformation für die Steiermark vom 17. September 2026
Nach dem Regen kommt die Sonne, Pilzsporen belasten!
Donnerstags und freitags ziehen Regenfronten über die Steiermark hinweg. Der Niederschlag wird den Pollenflug senken und Allergiker:innen etwas Entlastung verschaffen. Der Rest des Wochenendes soll dann bewölkt, aber größtenteils trocken bleiben. Der Höhepunkt der Ragweed-Blüte liegt bereits hinter uns, sodass in den trockenen Phasen meist nur noch mäßige Belastungen erreicht werden. Der Großteil der krautigen allergenen Pflanzen, wie zum Beispiel Beifuß, Gräser, Brennnessel und Wegerich, haben bereits ihre Blüte hinter sich und setzen nur noch geringe Mengen an Pollen frei. Der Regen begünstigt jedoch die Produktion von Pilzsporen, sodass sich Allergiker:innen, die darauf reagieren, auf mäßige bis hohe Belastungen einstellen müssen.
Wie bereits erwähnt, neigt sich auch die Blütezeit des Ragweeds ihrem Ende zu. Da bereits wenige Pollenkörner pro Kubikmeter ausreichen, um Symptome auszulösen, können weiterhin allergierelevante Pollenmengen in der Umgebungsluft vorhanden sein. In der Süd- und Oststeiermark kann der lokale Pollenflug durch Ferneintrag von Ragweed-Pollen intensiviert werden, wenn Windströmungen aus Süden oder Südosten vorherrschen.
Der Einjährige und der Katschatka Beifuß haben ebenfalls ihre Hochblüte hinter sich, können aber lokal weiterhin für Belastungen sorgen. Auch die Kanadische Goldrute blüht. Bei Allergiker:innen, die auf Beifuß oder Ragweed sensibilisiert sind, kann die Kanadische Goldrute Kreuzreaktionen auslösen. Dichte Bestände dieser Korbblüter, sollten von sensibilisierten Personen gemieden werden.
Neben den bereits erwähnten Pollentypen sind derzeit auch Pollen von Springkraut und Zypressengewächsen im Pollenspektrum vertreten. Von ihnen geht jedoch nur ein sehr geringes allergenes Potenzial aus.
Für den Inhalt verantwortlich
AZ Pollen Research GmbH
in Kooperation mit dem Institut für Pflanzenwisenschaften der Karl-Franzens-Universität Graz im Auftrag der Steiermärkischen Landesregierung.
Dr. rer. nat. Johannes M. Bouchal, Lukas Dirr, MSc und Mag. Pramod Harvey.
Wetterdaten und Prognosen basierend auf synoptischen Daten:
GeoSphere Austria, Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie (ehemals ZAMG).
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