Vorhersage

Situation und mittelfristige Prognose für Steiermark

Polleninformation für die Steiermark vom 1. Oktober 2026

Wolken und Sonne wechseln sich ab, Belastungen durch Pilzsporen und Ragweed-Ferntransport möglich!

In der Steiermark wechseln sich in den kommenden Tagen Bewölkung und Sonnenschein ab. Es bleibt trocken mit Temperaturen um 20 °C. Die Blüte der krautigen allergenen Pflanzen ist von den Bergen bis in die Niederungen größtenteils vorüber. Dies zeigt sich auch darin, dass in unseren Messstellen nur noch sehr geringe Mengen von Ragweed-, Beifuß-, Gräser-, Brennnessel- und Wegerichpollen nachgewiesen werden. In der Ost- und Südsteiermark werden über das Wochenende an den Nachmittagen südliche Windströmungen vorherrschen, wodurch es zu Ragweed-Pollenferntransport kommen kann. Zwar ist auch in unseren Nachbarländern die Ragweed-Blüte schon weit fortgeschritten, ein Anstieg der Belastung auf ein mäßiges Niveau ist jedoch weiterhin möglich. Mäßiger Pilzsporenflug ist in den kommenden Tagen immer noch möglich und lokal, zum Beispiel in Laubwäldern, können sogar hohe Werte erreicht werden.

Auch die Blüte von Einjährigem Beifuß und Katschatka-Beifuß ist bereits weit fortgeschritten. Beide können lokal weiterhin für Belastungen sorgen. Auch die Kanadische Goldrute blüht weiterhin. Bei Allergiker:innen, die auf Beifuß oder Ragweed sensibilisiert sind, kann die Kanadische Goldrute Kreuzreaktionen auslösen. Dichte Bestände dieser Korbblüter, sollten von sensibilisierten Personen gemieden werden.

Pollen von Hanfgewächsen, Springkraut und auch Efeu sind im Pollenspektrum vertreten. Von ihnen geht jedoch nur ein geringes allergenes Potenzial aus.

Abgeblühtes Ragweed (Beifußblättriges Traubenkraut) ©Ragweed Finder

Für den Inhalt verantwortlich

AZ Pollen Research GmbH
in Kooperation mit dem Institut für Pflanzenwisenschaften der Karl-Franzens-Universität Graz im Auftrag der Steiermärkischen Landesregierung.
Dr. rer. nat. Johannes M. Bouchal, Lukas Dirr, MSc und Mag. Pramod Harvey.

Wetterdaten und Prognosen basierend auf synoptischen Daten:
GeoSphere Austria, Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie (ehemals ZAMG).
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