Vorhersage
Polleninformation für Tirol vom 18. September 2026
Ambrosiapollen-Höhepunkt rund um Mötz ist vorbei – Pollenbelastung bleibt in Tirol niedrig!
Die Pollensaison wird in Tirol zunehmend ruhiger. Die Konzentrationen von Gräser- und Beifußpollen sind inzwischen niedrig und sorgen für insgesamt günstige Bedingungen für die meisten Pollenallergiker:innen. Auch die Ambrosia-Pollenkonzentrationen rund um Mötz gehen zurück, und der lokale saisonale Höhepunkt ist inzwischen überschritten. Eine mäßige allergene Belastung kann in diesem Gebiet jedoch weiterhin auftreten. Auch Pilzsporen bleiben zu dieser Jahreszeit relevant.
Ragweed/Ambrosia: Der Höhepunkt der Ambrosia-Pollenbelastung rund um Mötz ist inzwischen vorbei. Nach den hohen Konzentrationen der vergangenen Wochen gehen die Pollenwerte in diesem Gebiet zurück. Dennoch kann rund um Mötz lokal weiterhin eine mäßige allergene Belastung auftreten, und Ambrosia-Allergiker:innen sollten weiterhin aufmerksam sein. Ambrosia-Pollen besitzen ein sehr hohes allergenes Potenzial, sodass bereits vergleichsweise geringe Mengen Beschwerden auslösen können.
Beifuß- und Gräserpollen: Die Konzentrationen von Beifuß- und Gräserpollen sind inzwischen in ganz Tirol niedrig. Ihre Hauptblütezeiten sind vorbei, und ein deutlicher erneuter Anstieg ist nicht zu erwarten. Die allergene Belastung durch diese Pollentypen ist daher derzeit niedrig.
Weitere Pollentypen: Brennnesselpollen sind weiterhin in der Luft vorhanden, besitzen jedoch nur eine geringe allergene Bedeutung.
Pilzsporen: Da die meisten allergenen Pollentypen inzwischen nur noch in niedrigen Konzentrationen auftreten, gehören Pilzsporen derzeit zu den relevanteren luftgetragenen Allergenen. Ihre Konzentrationen können bei empfindlichen Personen weiterhin Beschwerden auslösen und je nach Niederschlag, Luftfeuchtigkeit und anschließenden trockenen Phasen schwanken.
Wetter, Pollenbelastung und praktische Hinweise: Insgesamt sind die Bedingungen für Pollenallergiker:innen in Tirol günstig. Die Ambrosia-Pollensaison rund um Mötz klingt inzwischen ab, lokal kann jedoch weiterhin eine mäßige allergene Belastung auftreten. Ambrosia-Allergiker:innen sollten daher weiterhin aufmerksam sein. Auch Pilzsporen bleiben relevant und können je nach Wetterbedingungen schwanken.
Für den Inhalt verantwortlich
Universität Innsbruck
Institut für Botanik
Dr. Laurent Marquer
Mittelfristige Prognose basierend auf Modelldaten und Pollenzählungen.
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Wetterdaten und Prognosen basierend auf synoptischen Daten:
GeoSphere Austria, Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie (ehemals ZAMG).
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