Vorhersage
Polleninformation für Vorarlberg vom 28. August 2025
Regen bremst den Flug von Pollen und Pilzsporen!
Die zweite Wochenhälfte wird im Ländle sehr verregnet. Das ist eine gute Nachricht für Allergiker, denn die Niederschläge waschen die Pollen aus der Luft und verhindern, dass allergieauslösende Pollen aus den Nachbarländern nach Vorarlberg eingeweht werden.
Die Beifuß-Blüte wird zwar noch bis in den September andauern, hat jedoch bereits ihren Höhepunkt überschritten. In unserer Messstelle in Feldkirch wurden in den letzten Tagen nur geringe Pollenkonzentrationen erreicht. An vom Menschen stark beeinflussten Standorten, beispielsweise an Feld- oder Wegrändern sowie Schutthalden, können dichte Bestände an Beifuß wachsen. In deren Umgebung sind weiterhin hohe Belastungen möglich, die von sensibilisierten Personen gemieden werden sollten.
Einige Gräser-Arten blühen weiterhin in den Tallagen, auf Almen in höheren Lagen und in den Wäldern. Meist belasten sie aber nur mehr geringfügig. Auch Ampfer, Brennnessel und Wegerich stehen noch in Blüte. Sie können zusätzliche Belastungen hervorrufen.
Während der Niederschläge können sich Allergiker*innen, die auf Pilzsporen sensibilisiert sind, auf Entlastung einstellen. Sobald der Regen aufhört, steigen die Konzentrationen von Pilzsporen in der Umgebungsluft jedoch schnell wieder an. In höheren Lagen und über der Baumgrenze sind die Belastungen durch Pilzsporen merklich geringer.
In der Umgebungsluft wurden außerdem Pollen von Doldenblütlern, Springkraut, Gänsefuß-, Nelken- sowie Zypressengewächsen nachgewiesen. Diese sind allergologisch von untergeordneter Bedeutung.
Für den Inhalt verantwortlich
AZ Pollenresearch GmbH
im Auftrag der Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft.
Dr. rer. nat. Johannes M. Bouchal und Lukas Dirr, MSc.
Wetterdaten und Prognosen basierend auf synoptischen Daten:
GeoSphere Austria, Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie (ehemals ZAMG).
zum Team