Vorhersage

Situation und mittelfristige Prognose für Salzburg

Polleninformation für Salzburg vom 16. März 2026

Esche und Birke stehen in den nördlichen Landesteilen in den Startlöchern!

In der Stadt Salzburg und im Flach- und Tennengau ist der Höhepunkt der Haselblüte bereits überschritten, die Erle dürfte bald folgen. Empfindliche Personen sollten hier aber trotzdem noch mit leichten bis mäßigen Beschwerden rechnen.

Die Eschenblüte hat begonnen, der Pollenflug wird durch das wechselhafte Wetter jedoch noch etwas gedämpft. Mit dem Beginn der Birkenblüte ist aus heutiger Sicht erst nächste Woche zu rechnen. Auch Pollen von Pappel, Ulme, Eibe, Lärche und Weide sind im Pollenspektrum vertreten. Von ihnen geht im Allgemeinen nur ein geringes allergenes Potenzial aus.

In den Gebirgsgauen und mittleren Höhenlagen stellt der Pollenwarndienst Salzburg eine sehr hohe bis extrem hohe Konzentration von Hasel- und Erlenpollen fest, für Allergiker:innen dürften die Beschwerden sehr stark werden. Der Höhepunkt der Hasel- und Erlenblüte steht hier erst noch bevor. Auch Ulme und Eibe beginnen Innergebirg zu blühen.

Forsythien gehören wie die Eschen zu den Ölbaumgewächsen und können bei Eschenpollenallergiker:innen aufgrund von Kreuzreaktionen ebenfalls Beschwerden hervorrufen. Daher sollten auch keine blühenden Zweige in geschlossenen Wohnräumen aufgestellt werden. Auch Palmkätzchen (blühende Weidenzweige) sollten Allergiker:innen nicht in Innenräumen aufstellen.

Blühende Esche ©ÖPID, Johannes M. Bouchal

Für den Inhalt verantwortlich

Polleninformationsdienst für das Bundesland Salzburg.
Herausgegeben vom Fachbereich Environment and Biodiversity der Universität Salzburg
Im Auftrag des Gesundheitsressorts des Landes Salzburg/Landessanitätsdirektion.
Dr. Ulrike Gartner, Dr. Margit Langanger, Ulrike Langmann MSc.
Mittelfristige Prognose basierend auf Modelldaten und Pollenzählungen.
Auszugweiser oder vollständiger Nachdruck und Veröffentlichung nur unter Angabe der Quelle gestattet.

Wetterdaten und Prognosen basierend auf synoptischen Daten:
GeoSphere Austria, Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie (ehemals ZAMG).
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